Cranio Sacral Balance - Therapie, Lichtbalance im Institut für ganzheitliche Wahrnehmung Nordhorn Niedersachsen






Gesundheitspraxis Nordhorn
Heilen mit Händen


Natürlich besser leben
Still werden – still sein – SEIN

Wenn Menschen mit dieser meistens für Sie völlig neuen Begleitung / Unterstützung in Berührung kommen – sei es in Einzelsitzungen oder in Seminare – sind Sie sehr überrascht, wie angenehm und entspannend es sich anfühlt und wie positiv sich ihr Leben im Anschluss daran verändert. Auch wenn man mit großen Problemen gekommen ist, spürt man deutlich, dass es noch mehr gibt außer den gegenwärtigen Einschränkungen. Man sieht ein "Licht am Ende des Tunnels" und anstelle von Ratlosigkeit, Grübeln und Verzweiflung entstehen Schritt für Schritt Vertrauen und Heilsein.

Wie kann es dazu kommen? Was macht das Besondere dieser Arbeit aus? Die Antwort auf diese beiden Fragen kann ganz einfach und gleichzeitig schwer verständlich sein. Es kommt auf den Blickwinkel bzw. den Kenntnisgrad an. So hat ein junger Mensch eine Sitzung folgendermaßen beschrieben: "Du kommst, legst Dich hin, schläfst ein und hinterher geht es Dir besser". Damit wird in einfachen, kindlichen Worten beschrieben, wie entspannend, angenehm und heilsam es ist. Während einer Sitzung gibt es nichts zu tun, als Klient hat man nur die Aufgabe, sich möglichst bequem und – falls es kalt ist – warm zugedeckt auf eine Liege zu legen. Danach gibt es keine Forderungen oder Erwartungen mehr. Es geschieht, was geschieht, nichts wird beurteilt. Wird man z. B. müde, ist man müde und evtl. schläft man ein, man muss nicht wach bleiben. Es gibt kein Muss, nichts hat so zu sein, wie es irgendjemand erwartet.

Wie aber soll das hilfreich sein? Die Antwort aus dem Blickwinkel des erfahrenen Anwenders auf diese wie auch auf die obigen Fragen sieht anders als die des Kindes aus.

Es ist deshalb so hilfreich, weil wir etwas erleben bei dem ungestört von den Forderungen des Intellekts Raum für Entspannen, Gehört – werden und Loslassen geschaffen wird. In diesem kann der Klient mit sich, seiner Geschichte und der innewohnenden Gesundheit in Berührung kommen. Die Arbeit des Anwenders ist, Rahmenbedingen zu schaffen, in denen Klienten gleichzeitig mit sowohl allen Überforderungen, Enttäuschungen, Verletzungen etc. wie auch Vertrauen, unterstützenden Energien, Sicherheit etc. in Kontakt sind. Das geeignetste Mittel dafür ist die Fähigkeit, still und präsent zu sein. Stille bedeutet hier nicht die Abwesenheit von Ereignissen oder Geräuschen, vielmehr ist gemeint, alles ist erlaubt. Es gibt jedoch keinerlei Beurteilung oder Festhalten, was wiederum Präsent-Sein bedeutet. Geschieht dies mehrfach, mit anderen Worten gibt es öfters ein direktes Erleben dieses Zustandes von Loslassen, findet eine Reorganisation aller Formen und Strukturen statt. Gleichzeitig entwickelt sich ein tiefes Verständnis von der wahren Natur der Dinge. Anstelle eines "entweder-oder" gibt es ein "und-und". Neben dem was der Verstand verstehen und ergründen und damit erreichen kann, gibt es mehr. Wenn es zugelassen wird, dass heißt, wenn der Intellekt aufhört alles und jeden inklusive uns selbst zu kontrollieren und stattdessen zum Mittler für dieses "Mehr" wird, kann sich Dieses ungestört in uns ausdrücken.

Es ist schwer in Worte zu fassen, wirkliches Verstehen kann nur durch direktes Erleben geschehen, trotzdem soll ein Versuch gewagt werden. Das "Mehr" ist die Leerheit, nicht nichts, sondern im Gegenteil unbegrenztes Potential - noch nicht in Form gekommen - aus dem alles entsteht. Im Gegensatz zum Getrennten, welches in allen Formen und Gestalten existiert, ist es das Ungetrennte, welches eben noch keine Form und Gestalt angenommen hat. Wie aber soll das Ungetrennte, das EINE, das SEIN beschrieben werden, wenn es keine Subjekt-Objekt-Beziehung gibt. Wer oder was sollte wen oder was beschreiben? Diese Frage ist für uns Menschen nicht zu beantworten, wir können höchstens zu der Erfahrung gelangen, dass wird beides sind: Form und Gestalt, Menschen mit Körper, Geist und Seele als auch das Ungetrennte selbst, welches vorübergehend u. a. die "Kleider Mensch" trägt.

Um wieder auf die heilenden Hände zurückzukommen, es ist der Blickwinkel auf den es ankommt. Begleitung, Unterstützung aus diesem Blickwinkel ist ein Schatz, für den es sich lohnt, Neues zu wagen. In dem Augenblick in dem die klassische Therapeut-Patient-Beziehung losgelassen wird und stattdessen Jenes, welches uns alle hervorgebracht hat, sich wieder ungestört in uns ausdrücken kann, geschieht Heilung. Es geschieht deswegen, weil wir nicht verstehen und kontrollieren, sondern vertrauen, zuhören und folgen.


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